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Fön

Hier möchten wir Ihnen gern alles Wissenswerte rund um den Fön näherbringen, Ihnen erklären, wie Sie einen guten von einem schlechten Fön unterscheiden, welche Hersteller besonders zu empfehlen sind, worauf Sie bei der Pflege und der Benutzung eines Föns achten müssen und selbstverständlich wird auch der ein oder andere Frisurentipp nicht fehlen.


Wozu braucht man überhaupt einen Fön?

In erster Linie dient der Fön dazu, die nassen Haare nach der Wäsche durch ausströmende warme Luft zu trocknen. So trocknen die Haare wesentlich schneller als an der Luft und das spart kostbare Zeit, denn schließlich möchte man weder morgens früh noch abends vor dem Date Stunden darauf aufwenden, die Haare lufttrocknen zu lassen.
Doch der Haartockner kann noch viel mehr als nur Haare trocknen.
Der warme Luftstrom verleiht dem Haar Volumen und Fülle, er kann Locken glätten und glattes Haar in lebhafte Locken verwandeln.
Kurzum: Ohne Fön geht eigentlich gar nichts.
Aber welche Fön ist der richtige? Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkel und beantworten die wichtigsten Fragen rund um den Haartrockner.

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Empfehlenswerte Hersteller von Fönen

Bei den Herstellern empfehlenswerter Föne stößt man auf viele bekannte Namen wie Braun, Bosch, Clatronic, Quelle, Privileg, Rowenta, Phillips oder Grundig. Oft sind diese Namen dadurch bekannt, dass sie andere Haushaltgeräte wie Staubsauger, Kaffeemaschinen und ähnliches herstellen. Diese bekannten Marken sind durchweg empfehlenswert und können mit ihren Fönen bei den Tests der Stiftung Warentest gute Noten vorweisen.


Daran erkennen Sie einen guten Fön

Bei einem Fön sollten Sie immer Wert auf gute Qualität und Sicherheit legen, denn schlecht verarbeitete Billigware aus Fernost kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass der Fön oder sogar die Haare Feuer fangen oder dass es zu Stromschlägen kommt. In beiden Fällen kann es zu schweren Verletzungen kommen.
Oberstes Gebot sollte daher immer ein in Deutschland gültiges Prüfsiegel sein. Dazu gehört einmal das CE Zeichen, mit dem der Hersteller garantiert, dass der Fön den geltenden EU-Richtlinien entspricht. Dies kann sich der Hersteller allerdings quasi selbst bescheinigen, eine externe Prüfung findet nicht statt.
Daher sollte der Fön auch unbedingt das GS Prüfsiegel aufweisen. GS steht für „Geprüfte Sicherheit“ und die prüfende Stelle ist der TÜV oder eine andere anerkannte, unabhängige Prüfstelle.
Neben der Sicherheit ist natürlich auch die Funktionalität des Föns wichtig.
Dabei spielen verschiedene Kriterien eine Rolle, wie beispielsweise

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  • das Gewicht: ein guter Haartrockner sollte etwa zwischen 500 und 700 Gramm wiegen, damit er auch bei längerem Gebrauch noch gut in der Hand liegt
  • die Länge des Kabels: das Netzkabel des Föns sollte 2-3 Meter lang sein, um ein gewisses Maß an Beweglichkeit zu gewährleisten
  • die Einstellungsmöglichkeiten: zu heiße Luft ist schädlich für die Haare, ein guter Fön sollte daher möglichst viele Temperaturstufen und auch eine Kaltluftfunktion haben.
  • die Leistung: die Leistung des Föns sollte zum Haar passen. Generell gilt, je mehr Leistung, desto schneller sind die Haare trocken, so dass Sie bei langen, schweren Haaren durchaus zu einem Fön mit hoher Wattzahl greifen sollten. Für feines Haar, dass zu Trockenheit neigt, oder bei fettigen oder schuppigen Haare sollten Sie jedoch lieber zu einem Fön mit einer niedrigeren Wattzahl greifen.
  • die Geräuschentwicklung: hier gibt es eklatante Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten und da der Fön direkt am Kopf in unmittelbarer Nähe der Ohren benutzt wird, sollten Sie einem möglichst geräuscharmen Gerät den Vorzug geben.
  • die Verarbeitung: der Fön sollte aus robustem Hartplastik gefertigt sein, damit er bei einem Sturz nicht gleich in seine Einzelteile zerbricht. Leichtgewichtige Föne mit einem Gewicht unter 500 Gramm sind meist aus billigem, dünnen Plastik hergestellt und zerbrechen sehr schnell.
  • die Handhabung: am besten sollten Sie einen Fön mit gummiertem Griff wählen, da ein glatter Plastikgriff schneller aus der Hand rutschen kann. Achten Sie dennoch immer darauf, den Fön nie mit nassen Händen anzufassen.
  • moderne Technologie: neben einfachen Lufttrocknern werden auch Föne angeboten, die mit einer Ionen-Technologie oder einer Ceramic-Technologie arbeiten und die Haare besonders schonend trocknen


Und was kostet so ein guter Fön?

Ein guter Fön muss nicht unbedingt teuer sein und umgekehrt ist ein teurer Fön nicht automatisch ein guter Fön.
Von Billigfönen aus China für unter 10,-€ sollten Sie besser die Finger lassen, doch bereits ab 20,- € gibt es empfehlenswerte Geräte von namhaften Herstellern, die in der Preisklasse zwar ohne Extras wie Aufsätze etc. auskommen, aber sicher und gut zu handhaben sind.
Das mittlere Preissegment der Föne, die zum Beispiel in den Tests der Stiftung Warentest gut oder sehr gut abgeschnitten haben, liegt bei 30,- bis 40,-€, höherpreisige Geräte derselben Qualitätsstufe liegen bei 50,- bis 60,- €.
Für einen guten Fön müssen sie daher in der Regel nicht viel mehr als 50,- € ausgeben.


Das sollten Sie vor dem Gebrauch des Föns beachten

In Deutschland sterben jährlich zwei bis drei Personen durch den unsachgemäßen Gebrauch eines Föns und fast immer ist ein tödlicher Stromschlag in Verbindung mit Wasser die Ursache.
Achten Sie vor der Inbetriebnahme des Föns immer darauf, dass Sie das Gerät nicht mit nassen Händen anfassen.
Benutzen Sie den Fön niemals in der Badewanne und legen Sie auch den ausgeschalteten, eingesteckten Fön niemals auf den Rand der gefüllten Badewanne.
Achten Sie auf einen festen Stand auf einem trockenen Untergrund, so dass Sie nicht ausrutschen können und nicht in einer Wasserpfütze stehen.

Reinigung und Pflege des Föns

Generell sollten Sie beim Kauf eines Föns darauf achten, dass er einen abnehmbaren Lüftungsfilter hat, der gereinigt oder ausgewechselt werden kann. Im Filter können sich Staub und Haare festsetzen, dadurch verstopft der Filter, der Haartrockner überhitzt und geht kaputt. Auch hier kann es im schlimmsten Fall zu einer Brandentwicklung kommen, was in der Nähe der leicht brennbaren Haare schlimme Folgen haben kann.
Den Luftfilter des Föns sollten Sie daher in regelmäßigen Abständen reinigen oder austauschen. Ansonsten reicht es, den Fön mit einem leicht feuchten Tuch abzuwischen, um Reste von Haarspray, Festiger und anderen Pflege- und Stylingprodukten zu entfernen. Ziehen Sie auf jeden Fall immer den Netzstecker, bevor Sie den Fön mit einem leicht feuchten Tuch reinigen.
Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeiten ins Innere laufen können und dass der Fön vollständig trocken ist, bevor Sie ihn wieder verwenden.

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Die Geschichte des Föns

Nach so vielen Einzelheiten, Sicherheitskriterien und Qualitätsmerkmalen moderner Föne wollen wir Ihnen noch kurz die Geschichte des Föns näherbringen.
Haben Sie sich schon einmal gewundert, warum der Fön Fön genannt wird, aber nirgendwo als Fön, sondern immer als Haartrockner zu kaufen ist?
Beim Fön handelt es sich um einen dieser Artikel, bei denen ein Markenname zum umgangssprachlichen Synonym für alle Geräte einer Art geworden ist, so wie ein Papiertaschentuch, gleich welcher Marke, heute selbstverständlich als Tempo bezeichnet wird.
Der Vorläufer der ersten elektrischen Haartrockner wurde im Jahr 1890 in Paris in einem Friseursalon benutzt, im Jahr 1900 produzierte das deutsche Unternehmen AEG einen elektrischen Haartrockner. Der „Fön“ kam jedoch erst im Jahr 1908 ins Spiel, als die Firma Sanitas einen Haartrockner mit dieser Modellbezeichnung, damals noch FOEN geschrieben, herausbrachte. Der Ursprung des Namens lag in dem warmen Fallwind im Gebirge, dem Föhn, der sich durch seine Schreibweise leicht unterschied und bezeichnete zunächst nur einen weiteren Haartrockner. 1957 wurde die Marke FOEN von AEG übernommen, die ihre Haartrockner bis dahin unter der Bezeichnung Heißluftdusche vermarktet hatte.
Die Bezeichnung Fön setzte sich durch und steht heute umgangssprachlich für den Haartrockner. Die Wortmarke Fön gehört dem schwedischen Unternehmen Electrolux AB, die damit als einzige das Recht hat offiziell einen Haartrockner unter der Bezeichnung Fön auf den Markt zu bringen.